Willkommen bei der Brexbachtalbahn

… einer der schönsten Eisenbahnstrecken in Deutschland, einer großartigen Taleisenbahn von Neuwied am Rhein über Bendorf hinauf in den Westerwald nach Siershahn mit Anbindung an den ICE Köln-Frankfurt Mehr

Vegetationsarbeiten 2017

Am Mittwoch, dem 5. Juli, wurde wieder die jährliche Vegetationsarbeit auf der Strecke durchgeführt. Nach Erteilung der entsprechenden Genehmigung durch die Aufsichtsbehörde in Trier rückte unser Partner aus Köln, die Firma Lauff, mit ihrem Spezialfahrzeug an und spritze die komplette Strecke. In Ransbach wurde aufgegleist, von dort ging es zunächst nach Siershahn und dann über Grenzau bis zum vorläufigen Ende der Strecke am Kreisel an der B 42 in Bendorf. Auch die Stichstrecke nach Höhr-Grenzhausen sowie alle Neben- und Rangiergleise wurden dabei bearbeitet.

Die „Brex fährt ab“ – auf Facebook

Auch wenn die Brexbachtalbahn im zehnten Jahr nach Beginn der Reaktivierungsarbeiten immer noch nicht fährt, nimmt sie auf Facebook richtig Fahrt auf. So hat ein am 11. Juni 2017 eingestelltes Video vom Bembel-Express Frankfurt-Grenzau-Frankfurt vom August 2013 innerhalb von nur 5 Tagen 250.000 (!) Personen erreicht. Aktuell hat die Brex-Facebookseite eine Beitragsreichweite von 279.590 Personen – und stündlich werden es mehr. Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass Feedback/Kommentare zu allen Bildern und Videos durchweg positiv sind und es keinerlei negative Bemerkungen gibt. Welche touristische Wertschöpfung der Stadt Bendorf und der Region Woche für Woche entgegen, in denen die „Brex“ nicht fährt, lässt sich angesichts dieses Interesses nur erahnen …

Pfingsten mit Pfiff

Ein Wochenende (fast) ohne Arbeit auf der Strecke, aber nicht ohne die „Brex“: getreu diesem Motto traf sich der harte Kern unserer Truppe mit Anhang im frisch renovierten Stellwerk Grenzau Ost zum Grillfest. Auf dem parkähnlichen, unmittelbar am Masselbach gelegenen Grundstück schmeckten Bier, Salate und diverse Grillspezialitäten bei strahlendem Sonnenschein besonders gut. Das nötige „Material“ wurde natürlich stilecht in Form einer Streckenbereisung herangeschafft und dabei zwei durch das nächtliche Unwetter auf die Strecke gefallene Bäume entfernt.

Höhr-Grenzhausen wieder an das Bahnnetz angeschlossen

Am Samstag, dem 27. Mai 2017, 10 Jahre nach Beginn der ersten Freischneidearbeiten, wurde nun auch der letzte noch fehlende Abschnitt der Strecke in Richtung Höhr-Grenzhausen komplett von der Vegetation befreit und befahrbar gemacht. Deutschlands „Keramikhauptstadt“ ist damit wieder an das Bahnnetz angeschlossen, denn unmittelbar am Endpunkt – der Behelfsbrücke vor dem Gelände der Firma Steuler – wird ein Haltepunkt zum Ein- und Ausstieg entstehen. Von hier können Fahrgäste dann zukünftig das Keramikmuseum, das Keramikcasino, das Waldschwimmbad oder die Hotellerie und Gastronomie der Stadt fußläufig erreichen.