Willkommen bei der Brexbachtalbahn

… einer der schönsten Eisenbahnstrecken in Deutschland, einer großartigen Taleisenbahn von Neuwied am Rhein über Bendorf hinauf in den Westerwald nach Siershahn mit Anbindung an den ICE Köln-Frankfurt Mehr

Brexbachtalbahn macht Station auf der EUROSPOOR 2017

Die EUROSPOOR in Utrecht in den Niederlanden ist mit einer Fläche von 23.000 Quadratmetern, 20.000 Besuchern und mehr als 50 Modelleisenbahnanlagen von Klubs aus dem In- und Ausland
die größte Messe ihrer Art in Europa. Neben umfangreichen Modelleisenbahnsammlungen, Vorführungen im Bereich Modellbau, Ständen von Vertretern und Einzelhändlern präsentierte sich auch
der Brexbachtalbahn e.V. wie schon in den Jahren zuvor gemeinsam mit 10 weiteren Museums- und Touristikbahnen aus den Niederlanden. Weil parallel erstmal auch eine Messe für Heimwerker stattgefunden hat, konnte unser holländisches Team um David Davids erheblich mehr Besucher am Stand begrüßen als sonst und Werbung für das Projekt sowie für das Land Rheinland-Pfalz und die Industriekultur im Unterwesterwald mit der Sayner Hütte machen.

Wie immer in den Jahren zuvor lautet die meistgestellte Frage: wann kann man endlich mit den Zug anreisen bzw. mit der „Brex“ fahren. Es ist für uns immer wieder beeindruckend, auf welches Interesse unser Reaktivierungsprojekt in den Niederlanden stößt und welche Spenden wir regelmäßig als Unterstützung von dort erhalten. Wir danken unserem Team vor Ort wieder für den professionellen Auftritt und den positiven und wertvollen Imagetransfer.

Erfolgreiche Mitgliederversammlung des Vereins Brexbachtalbahn

Satzungsgemäß lud der Verein Brexbachtalbahn am 30. Oktober 2017 zur Mitgliederversammlung ein. Der 1. Vorsitzende Adolf Bongartz begrüßte die anwesenden Mitglieder sowie einige Gäste und Sponsoren der „Brex“ und stellt die ordnungsgemäße Einladung und Beschlussfähigkeit fest. Vor seinem Jahresrückblick gedachte man dem verstorbenen Gründungsmitglied und zweiten Vorsitzen-den Klaus-Peter Kramer, der im April diesen Jahres nach schwerer Krankheit viel zu früh verstorben ist.

In seinem Rückblick zog Adolf Bongartz im Anschluss eine positive Bilanz der Arbeiten im vergangenen Jahr trotz des negativen Beschlusses des Stadtrates von Bendorf, der gegen eine Anbindung durch eine Touristikbahn votiert hat. Alle notwendigen Maßnahmen an der Infrastruktur, Instandsetzungs- und Unterhaltungsarbeiten an der Strecke, den Gebäuden und Fahrzeugen wurden professionell erledigt. Zur Erleichterung dieser Arbeiten konnten weitere Gerätschaften und Werkzeuge beschafft werden

Breiten Raum nahm der aktuelle Stand der Reaktivierung ein. Der Vorstand informierte über das Gerichtsverfahren zum durch die DB Netz AG angestrebten Ausbau der Anschlussweiche an die Brexbachtalbahn in Engers, der zunächst verhindert werden konnte sowie über die Gespräche und Aktivitäten, die im Hinblick auf die Reaktivierung und auf Basis des Allgemeinen Eisenbahngesetzes zurzeit auf allen Ebenen stattfinden. Hierbei wurde auch an die vertragliche Situation erinnert, die die Stadt Bendorf seinerzeit mit der DB AG herbeigeführt und die sich seitdem nicht verändert hat. Danach darf die Errichtung des Kreisels weder vom Land noch von Seiten der Stadt als Argument herhalten, die Wiederinbetriebnahme der Strecke und den diskriminierungsfreien Zugang durch ein privates Eisenbahnunternehmen zu verhindern.

Alle Mitglieder und Gäste waren sich einig, die große Chance, mit der Bahn einen touristischen Massenträger für Bendorf und die Region zu etablieren, mit Volldampf weiter zu verfolgen und in den Bemühungen nicht nachzulassen. Der Beschluss, die weiteren Reaktivierungsarbeiten auf privater Ebene fortzuführen, fand deshalb breite Unterstützung. Der Vorstand dankte allen weitsichtigen Unternehmen, Sponsoren und natürlich den Aktiven für ihre Haltung und Arbeit.

Im Bericht des Kassierers beleuchtete Olaf Hof die finanzielle Situation des Vereins. Hier entwickelte sich das Spendenaufkommen zu einer wichtigen Einnahmequelle. Vor allem durch die Präsenz der Brexbachtalbahn auf großen Eisenbahn- und Touristikveranstaltungen in den Niederlanden, in Ostdeutschland und zum Jubiläum der Brohltalbahn konnten signifikante Spenden gesammelt und gleichzeitig Werbung für das Projekt „Brex“ gemacht werden. Nicht zuletzt sprechen 290.000 Follower bei Facebook und enorme Zugriffszahlen auf der Website des Vereins hier eine deutliche Sprache. Der besondere Dank für diesen Erfolg gilt David Davids aus Utrecht, Maurice Schipporeit und Gernot Kallweit. Der Verein konnte so jederzeit alle finanziellen Verpflichtungen erfüllen, obwohl die Gerichtskosten zur Verhinderung des Ausbaus der Weiche Engers ein tiefes Loch in die Vereinskasse gerissen haben. Das gilt leider auch für Schäden durch Vandalismus und Diebstahl. Sämtliche staatsanwaltlichen Verfahren wurden ohne Ergebnis eingestellt.

Der wichtigste Teil der Mitgliederversammlung aber war die Neufassung der Satzung, die nach Absprache mit dem Finanzamt notwendig und nach kurzer Diskussion einstimmig angenommen wurde. Der Verein bleibt so auch zukünftig gemeinnützig im Sinne der gesetzlichen Bestimmungen. Zum neuen 2. Vorsitzenden wurde einstimmig Ulf Wobser aus Bendorf gewählt. Um den zukünftigen Herausforderungen noch professioneller gewachsen zu sein, wurde beschlossen, den Vorstand zu erweitern. Zum Beisitzer in Rechtsfragen wurde einstimmig Rechtsanwalt Marco Spiller aus Neuwied gewählt. Zum Beisitzer Fahrzeuge/Werkstatt fungiert zukünftig Klaus Nussbaum, Infrastruktur- und Projektmanagement verantwortet Thomas Wirtz. Nach kurzer Diskussion und Fragen der Versammlung konnte der Vorstand entlastet und im Amt bestätigt werden: 1. Vorsitzender Adolf Bongartz, 2. Vorsitzender Ulf Wobser, Geschäftsführer Armin Brast, Kassenwart Olaf Hof, Beisitzer Steuerberatung Michael Baaden und Beisitzer Eisenbahnbetrieb und Schriftführung Dr. Thomas Lingen.

Schotter für die „Brex“

Liebe Freunde der Brexbachtalbahn!

vor 40 Jahren endete bei der DB das Zeitalter der Dampfloks. Das heute in Deutschland immer noch ca. 150 Maschinen Feuer unter dem Kessel haben zeigt die große Faszination, die mit dieser Technik verbunden ist. Es zeugt aber auch von der Begeisterung und dem Engagement der Vereine, die sie am Leben halten. Auch wir haben zwischen 2009 und 2013 auf der „Brex“ ordentlich Dampf gemacht und wollen damit zukünftig den Tourismus im Unterwesterwald richtig anheizen. Dafür brauchen wir Kohle – und Eure Stimme.

Mit dieser kostenlosen Aktion können uns alle Freunde der „Brex“ kurzfristig unterstützen: Unter diesem Link der Diba-Bank bitte

https://www.ing-diba.de/verein/app/club/societydetails/e6cd4270-82bf-4237-8fb8-28a05f6fc7b7

einsteigen und für unser Projekt abstimmen. Wenn wir genug Mitfahrer finden, landen 1.000,00 € auf unserem Vereinskonto.

Danke für die Hilfe und bitte im Freundes- und Bekanntenkreis weitersagen und bewerben.

Alles gut im Wanderparadies? Von wegen!

Unter dieser Headline erfahren die Leser der Rhein-Zeitung am 11. Oktober 2017 in einem Interview mit den Eifelvereinen, dass es im Wanderland Rheinland-Pfalz diverse Defizite in der Vermarktung von Fernwanderwegen und Traumpfaden gibt. Vor allem das fehlende Transportangebot wird kritisiert. So bedauert Wolfgang Schmid, Vorsitzender der Ortsgruppe Untermosel: „Wir haben ein tolles Angebot an Wanderwegen, aber das größte Problem ist das fehlende Angebot im Nahverkehr.“ Er empfiehlt dem Land und den Touristikern, mehr mit der Bahn zu sprechen. Joachim Rogalski, Vorsitzender des Ortsvereins Mayen pflichtet bei: „Wenn wir den Transport nicht selber organisieren, könnten wir keine geführten Wanderungen mehr anbieten.“ Zur Erinnerung: die touristisch wertvolle und erfolgreiche „Eifelquerbahn“ wurde vor 3 Jahren mit Duldung des Landes eingestellt und die Brexbachtalbahn wird gar nicht erst in Betrieb genommen….