Bürgerforum Bendorf ohne die „Brex“

Am Mittwoch, den 14. März 2018, lud die Stadt Bendorf zum erste Bürgerforum in die Stadthalle. Ziel des Abends war ein offener Austausch zwischen der Stadtverwaltung und seinen Einwohnern zur innerstädtischen Entwicklung. Bürgermeister Kessler sprach in seiner Eröffnungsrede von Dialog, der Bedeutung von ehrenamtlichem Engagement und der notwendigen Einbindung und Mithilfe der Bürger bei der städtischen Entwicklung. All das sollte im gegenseitigen Respekt geschehen.

Fachmann Ulrich Eggert von Eggert Consult + Research aus Köln betonte in seinem Einstiegsvortrag, dass es Menschen mit „verrückten Ideen“ bedarf und das, wer keine Visionen hat, seine Zukunft verspielt. Eine Stadt muss heute mehr bieten als nur Handel: „Sehnsucht nach Erlebnis, Verbesserung der Verkehrs- und Parksituation, Tourismus und Eventmarketing, Profilierung durch vorhandene Attraktionen möglichst mit Alleinstellungsmerkmal (Eisen), mehr Entertainment gekoppelt mit Handel, Offenheit, Vernetzung mit dem Umland, Storytelling, Emotion und Faszination waren nur einige der Thesen und Stichwörter, die er für Bendorf als notwendig erachtet.

All das wäre mit der Brexbachtalbahn zu realisieren. Umso erstaunlicher, das Ulrich Eggert nichts von unserem Projekt wusste, also im Vorfeld nicht umfassend gebrieft wurde. Da fragen wir uns, welchen Sinn eine solche Dialog-Veranstaltung macht, wenn eine der wichtigsten „Visionen“ der Stadt ausgespart bleibt und nicht thematisiert wird?

Gernot Kallweit bekam jedenfalls in seinem Wortbeitrag den meisten Applaus und in vielen Gesprächen die Gewissheit: die absolute Mehrheit der Bürger wünscht sich die „Brex“ zurück und drückt
dem Verein die Daumen.