Die Reaktivierung geht weiter

Der unlängst in der Rheinzeitung erschienene Artikel  „Reaktivierung vor dem Aus?“ hat bei vielen Mitgliedern und Freunden der Brex für Verunsicherung gesorgt. Bei Vereinsführung und Betreiber der Strecke löste die ablehnende Antwort des rheinland-pfälzischen Verkehrsministeriums auf die schriftliche Anfrage der Stadt Bendorf, ob mit einer Ausnahmegenehmigung für eine höhengleiche Kreuzung der Kreiselzufahrt unterhalb der B 42 gerechnet werden kann, jedoch keine Überraschung aus. Auf eine schriftliche Anfrage an eine Behörde wird nun mal grundsätzlich unter Bezugnahme auf die aktuell gültige Gesetzeslage geantwortet. Eine Ausnahmegenehmigung muss man schon aushandeln, dazu sollte man dann allerdings auch Herzblut für die Sache haben, was beim Bendorfer Bürgermeister bekanntlich nicht vorhanden ist.

Wir werden also davon ausgehen müssen, dass der Stadtrat in seiner kommenden Sitzung mit Mehrheit gegen die „Brex“ votieren wird – nachdem er in der Vergangenheit zweimal dafür gestimmt hatte. Das wäre dann nicht nur bedauerlich sondern wahrscheinlich auch bundesweit einmalig. Verein und Betreiber hätten die Reaktivierung gerne im Konsens  gemeinsam mit der Kommune realisiert, was für alle Seiten sinnvoll und kostengünstig gewesen wäre.

Um unser erklärtes Ziel trotzdem zu erreichen, haben sich Vorstand und Betreiber entschlossen, die Sache nun selbst in die Hand zu nehmen und nicht weiter auf politische Signale zu warten. Aus den benachbarten Landkreisen und Kommunen kommen positive Signale, die „Brex“ weiterhin unterstützen zu wollen. Ergänzende Gespräche werden zurzeit mit privaten Kapitalgebern geführt. Alle notwendigen Arbeiten an den Gleisanlagen, Gebäuden und Fahrzeugen laufen 2017 weiter wie bisher, auch der Freischnitt in Richtung Engers und Höhr-Grenzhausen wird fortgesetzt.

Wer uns dabei unterstützen möchte, kann dies mit einer Geldspende, Sachspende oder durch aktive Mithilfe jederzeit gerne tun!

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