Kasbachtalbahn

Seit 1999 verkehren die historischen Schienenbusse der Kasbachtal-Bahn zwischen Linzer und Kalenborn. Die Strecke gehört zu den steilsten Bahnstrecken ohne Zahnradbetrieb in Deutschland, der Bau war zu seiner Zeit eine ingenieurtechnische Meisterleistung. An Samstagen, Sonn- und Feiertagen zwischen Ostern und dem 4. Advent befördern die Züge auf der von der Eifelbahn GmbH betriebenen Strecke Reisende durch das wildromantische Tal. Daneben verkehrt die Kasbachtalbahn von Mitte Juli bis zum Oktober zusätzlich mittwochs.

Die zwischen 1905 und 1909 gebaute Strecke diente ursprünglich hauptsächlich dem Transport von Basalterzeugnissen von den Steinbrüchen in Kalenborn zum Rhein zwecks Weitertransport per Bahn oder Schiff. Aber auch für die Personenbeförderung zwischen Rheintal und Westerwald war der Schienenweg wichtig. Die Strecke führte damals von Kalenborn aus weiter durch den Westerwald über Vettelschoß, St. Katharinen, Neustadt (Wied), Perterslahr, Oberlahr nach Flammersfeld und weiter nach Altenkirchen.

Heute ist die Bahn ein der bedeutendsten Touristenattraktion im Rheintal zwischen Koblenz und Bonn mit über 40.000 Fahrgästen / Besuchern im Jahr. Vor allem die Wandere auf dem Premiumwanderweg Rheinstein nutzen den Zug gerne, ebenso Ausflügler zur Erlebnisbrauerei Steffens.

Zusammen mit der Brexbachtalbahn, der Brohltalbahn, der Ahrtalbahn und dem DB-Museum in Koblenz verfügt die Region des nördlichen Rheinland-Pfalz damit über ein bedeutendes bahntouristisches Potenzial, das besonders in das benachbarte und bevölkerungsreiche Nordrhein-Westfalen mit den Ballungsräumen Köln-Bonn und Rhein-Ruhr ausstrahlt.

Aktuelle Infos finden Sie auf der Webseite der Kasbachtalbahn.